Was bedeutet Digitalisierung im Vertrieb?

Die Digitalisierung im Vertrieb wird immer wichtiger, aber nur wenige Unternehmen halten dafür eine Strategie bereit. Warum verschenken viele Unternehmen ihr Potenzial? Fehlt das Knowhow zur Umsetzung? Und was bedeutet eigentlich Digitalisierung im Vertrieb?

 

Was ist Digitalisierung? 

Der Begriff dominiert aktuell Gesellschaft, Politik sowie Wirtschaft und beschäftigt Unternehmen quer durch sämtliche Branchen. Digitalisierung bedeutet nicht nur die Umwandlung und Aufbereitung von analogen Informationen in digitale Systeme. Sie beschreibt einen umfassenden Megatrend, bei dem es um das konsequente Ausschöpfen von Potentialen geht. 

Digitale Informationen werden aktiv zur Erzeugung von Mehrwert verwendet – um Unternehmen und ihre Produkte oder Dienstleistungen effektiver, effizienter, günstiger, qualitativ hochwertiger zu machen.  

 

Was bedeutet digitaler Vertrieb?

Wie können Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Wunschkunden befriedigen und sie langfristig an ihr Unternehmen binden? Die Antwort ist einfach: indem sie ihre Kunden und deren Ansprüche ganz genau kennen. Dies gilt sowohl für analoge Vertriebsmaßnahmen als auch für digitale. 

Digitaler Vertrieb bezieht sich auf Unternehmen, die digitale Technologien verwenden, um ihre kundenseitigen Interaktionen und Prozesse agiler, für Wunschkunden relevanter und somit erfolgreicher zu machen. 

Durch Analysen und auf Basis ihrer bestehenden Kundendaten versuchen sie, potentielle Kunden im weiten Web zu finden, genau die richtigen Angebote zur Verfügung zu stellen und so deren Anforderungen nutzenorientiert zu bedienen.

 

Die Digitalisierung im Vertrieb strahlt auf das gesamte Unternehmen ab

Heute leben erfolgreiche Unternehmen eine Firmenkultur, die sich vollständig um die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden dreht. Der gesamte Unternehmenszweck und alle Prozesse nehmen die Perspektive der Kunden ein, Erwartungen und Wünsche der Kunden werden zum Leitbild. 

Für die erfolgreiche Umsetzung  einer solch kundenzentrierten Unternehmensstrategie ist die Digitalisierung des Vertriebs essentiell. Drei Voraussetzungen sind hier von Bedeutung: Die Wunschkunden müssen im weiten Web gefunden werden, die Daten müssen richtig analysiert werden, und die Kundengewinnung sollte so funktionieren, dass der potenzielle Kunde zunächst auf Sie zukommt.  

 

Die geeigneten Kunden finden

Bestandsdaten und Kundenwissen können mit digitalen Analysewerkzeugen gebündelt und analysiert werden. Außerdem hinterlassen mögliche Kunden digitale Spuren im weiten Web, die Sie mit den richtigen Tools erkennen können. 

Verbindet man diese beiden Sachverhalte, können Neukunden identifiziert und angesprochen werden. In Kombination mit einer passenden Marketingstrategie bringen Sie diese interessierten, potenziellen Kunden auf Ihre Website. Sie konzentrieren sich auf ausgesuchte, bedeutende Kunden und erstellen Inhalte, die speziell auf diese zugeschnitten sind. 

Beim digitalen Vertrieb geht es nicht nur um die Anzahl der Kontakte, die Sie in Ihrer Datenbank sammeln, sondern auch um die Qualität dieser Kontakte.

 

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Die Daten richtig nutzen

Daten haben dann einen Wert, wenn man diese auch wertstiftend nutzt. Suchen Sie sich Ihre potenziellen Kunden aus. Sprechen Sie die richtigen Interessenten, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort an. Sammeln Sie Daten und nutzen Sie diese Daten für die Erstellung passgenauer und individuell zugeschnittener Inhalte und Angebote sowie für eine individuelle Kundenansprache in Akquise-Gesprächen. Die Kunden erwarten von uns, dass wir uns mit ihren Unternehmen und ihren Anforderungen bereits auseinandergesetzt haben. Sie möchten nicht wissen, warum sie das Produkt oder die Dienstleistung kaufen sollen, sondern warum gerade SIE es kaufen sollen. 

 

Die Wissensvermittlung verlagert sich ins Internet

Bei komplizierten technischen Fragen wenden sich Einkäufer heute auch noch an die klassischen Vertriebsingenieure. Ansonsten gilt: die Kunden sind besser informiert als je zuvor und Einkaufsabteilungen finden die richtige Lösung häufig auch ohne Vertrieb – über das Internet.

Gleichzeitig kennen Vertriebsmitarbeiter aufgrund von Datenanalysen die Probleme und Herausforderungen ihrer Kunden und wissen genau, wie sie sie lösen. Das ermöglicht ihnen den Entwurf eines persönlichen Vertriebsansatzes, der auf ihre potentiellen Kunden abgestimmt ist und so im besten Fall dessen Kaufentscheidung bedingt. 

Deshalb: Stellen Sie zunächst Inhalte auf Ihren Webseiten bereit, die für Ihre Wunschkunden hilfreich, spezifisch und relevant sind. Dies ermöglicht Ihrem potentiellen Kunden, Sie zu finden. Danach kann Ihr Vertrieb wertvolle, persönliche Beziehungen aufbauen und das zentrale Ziel des digitalen Vertriebs verfolgen: den Erfolg der Endkunden.

 

Fazit 

Vertrieb 4.0, digitaler Vertrieb oder digitale Neukundengewinnung: Kunden und Kundendaten stehen im Mittelpunkt von Unternehmen und ihrer Vertriebsabteilungen. Durch die Digitalisierung geht Kundenwissen tiefer und erfordert eine individuelle und einzigartige Kommunikation zwischen Vertrieb und Kunden. Hierbei helfen ein kundenorientiertes Content Management sowie digitale Werkzeuge, wie das Web Scoring, die es ermöglichen, Daten von bestehenden und potentiellen Kunden zu vernetzen und zu analysieren. Machen Sie sich die Möglichkeiten zur Kundenanalyse bzw. dem Web Scoring zunutze und konzentrieren Sie sich auf ausgesuchte, bedeutende Kunden.

 

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© ESB Professional/Shutterstock.com

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